Der Junggesellenabschied: Die große Nacht der Herren

Die Hochzeit ist ein bedeutender Wendepunkt im Leben eines Mannes. Ein kleines Ja verwandelt einen ledigen Mann in einen verheirateten, einen Junggesellen in einen Ehemann. Kein Wunder, dass das alte Leben gebührend verabschiedet werden muss. Der Junggesellenabschied ist die letzte Chance, noch einmal im ledigen Zustand mit den besten Freunden loszuziehen und die vorehelichen Freiheiten zu genießen. Es wird gefeiert, getrunken, gelacht und die Zeit mit Freunden genossen. Neben dem Polterabend ist der Junggesellenabschied das Highlight vor der Hochzeit.

Organisation eines Junggesellenabschiedes

Möglichkeiten, den Junggesellen zu feiern, gibt es viele. Einige bevorzugen den gemütlichen Männerabend, während es andere in die Ferne zieht, um mit Freunden ein reines Männerwochenende zu verbringen. Die Welt bietet genügend Plätze für einmalige, denkwürdige Junggesellenabschiede. Egal ob hoch in den Bergen, am Strand von Mallorca, in Prag oder beim Wildnisausflug in Skandinavien – weg von Haus und Heim lassen sich wahre Abenteuer erleben. Doch die Mehrheit zelebriert dieses Event am liebsten öffentlich in der Heimat. Erlaubt ist alles, was gefällt. Je kreativer der Junggesellenabschied gestaltet wird, umso mehr wird er zu einem unvergesslichen Highlight. Deswegen sollten die Freunde des Bräutigams nicht erst einen Tag vorher einen Platz im Restaurant servieren, sondern rechtzeitig mit der Planung beginnen. Lustige Spiele, leckeres Essen, eine kreative Location und ausgelassene Stimmung sind die Grundzutaten für einen einzigartigen Junggesellenabschied.

Der Junggesellenabschied für harte Kerle und Spaßkanonen

Mit einer Kneipentour und anschließendem Stripklub Besuch gewinnt man keinen Preis für Einfallsreichtum. Lieber sollte man sich nach Events umsehen, die für Männer wirklich ein Erlebnis sind. Teil des Junggesellenabschiedsprogramms könnte Motocross, Bagger oder Panzer fahren sein. Allerdings braucht es für einen coolen Junggesellenabschied nicht zwangsweise einen fahrbaren Untersatz. Denn Männer sind auch Krieger und Überlebenskämpfer. Paintball oder eine Abenteuertour durch unwegsames Gelände, mit Übernachtung im Zelt und rauchigem Whiskey am Lagerfeuer, unterstreichen das perfekt. Dabei gibt es gerade im Gelände viele Möglichkeiten zu beweisen, dass der Bräutigam Manns genug für die Ehe ist. Lagerfeuer machen, sägen und klettern sind mögliche Herausforderung für den zukünftigen Ehemann. Schließlich geben erst spezielle Aufgaben jedem Event die richtige Würze.

Nicht unbedingt originell, aber spaßig ist der traditionelle Zug durch die Straßen. Zur allgemeinen Erheiterung kann der Bräutigam wie ein riesiger knuddeliger Teddybär oder als Sträfling verkleidet werden. Umringt von unzähligen Zuschauern darf er dann die peinlichsten Aufgaben lösen. Oder er wird in der Damentoilette mit Handschellen angekettet und muss die holde Weiblichkeit davon überzeugen, den Schlüssel von den Freunden zu kaufen. Ob man sich solche Scherze erlauben darf, hängt allerdings stark von der Persönlichkeit des Junggesellen ab. Übertreiben sollte man es auf jeden Fall nicht.

Hauptsache Spaß

Wie auch immer der Junggesellenabschied zelebriert wird, der Spaß muss im Vordergrund stehen – auch für den Bräutigam! Und nicht vergessen: Ein hungriger Junggeselle ist kein glücklicher Junggeselle. Für gutes Essen, egal ob im Restaurant, in der Frittenbude oder selbst gekochte Leckereien, sollte gesorgt sein. Natürlich darf auch Alkohol nicht fehlen, schließlich ist der Junggesellenabschied häufig ein feuchtfröhliches Fest. Außerdem sollten Spiele, Showeinlagen und das Event zum Bräutigam passen. Es hängt also von seinem Wesen ab, ob ein Pokerabend mit Zigarre und Whiskey oder ein wilder Tanzabend das Richtige ist. Schließlich ist es sein Abschied von einer Ära, seine letzte Chance, dem Singledasein gemeinsam mit seinen Freunden auf Wiedersehen zu sagen.

Frauen ziehen nach!

Mittlerweile beschränkt sich die Tradition des Junggesellenabschiedes nicht mehr nur auf die reine Männerwelt. Immer mehr Damen verbringen vor der Hochzeit ebenfalls einen Abend mit den besten Freundinnen. Beim Abschied der Junggesellin kommen nicht selten Stripper zum Einsatz. Häufig ziehen die Damen auch gemeinsam durch die Straßen und haben Spaß. Sei es durch den Verkauf lustiger Dinge mittels Bauchladen oder einfach beim Feiern in einer Bar. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Organisatorin eines solchen Abends ist meist die Trauzeugin der Braut. Es werden T-Shirt gedruckt, lustige Spiele ausgedacht und Schnitzeljagden veranstaltet. Schließlich soll der Abschied vom Junggesellinnen-Dasein für die zukünftige Braut unvergesslich werden.

Wie und mit wem werdet Ihr Euren Jungesellinnenabschied feiern? Habt Ihr eigene Ideen und Anregungen für zukünftige Bräute? Dann schreibt es uns auf Facebook in die Kommentare!